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Eintracht trauert um ehemaligen Trainer

Der SV Eintracht Nordhorn trauert um seinen ehemaligen Trainer Theo Vonk, der am vergangenen Sonntag im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Als der Niederländer im Februar 2003 am Heideweg vorgestellt wurde, verband sich mit seiner Verpflichtung große Hoffnung. Nach Stationen bei Twente Enschede und mehreren Jahren im Profifußball übernahm Vonk unsere Oberliga-Mannschaft mit einem klaren Ziel: die Rückkehr in die Regionalliga Nord.

Eine unvergessliche Saison 2003/04

Schon in seiner ersten Saison sorgte Theo Vonk für eine der spektakulärsten Spielzeiten in unserer Vereinsgeschichte. Mit Spielern wie Kenan Durmusoglu, Vincent Voshaar, Pascal de Vries und Torjäger Ruud ter Heide spielte Eintracht eine überragende Runde: 26 Siege, 82 Punkte und 90 Tore standen am Ende zu Buche.

Doch trotz dieser außergewöhnlichen Bilanz reichte es nicht für die Meisterschaft – und damit auch nicht für den Aufstieg. Punktgleich mit den Amateuren des VfL Wolfsburg verpassten wir die Regionalliga nur aufgrund der um sieben Treffer schlechteren Tordifferenz. Ein sportlich bittere Erfahrung, die jedoch auch eine große Fußball-Euphorie in Nordhorn auslöste. Im Schnitt fanden mehr als 900 Zuschauer den Weg an den Heideweg.

Der Abschied am Heideweg

Im Sommer 2004 startete Eintracht mit Vonk noch einmal einen neuen Versuch, brachte weitere niederländische Spieler in die Mannschaft. Doch sportliche Rückschläge und unterschiedliche Auffassungen mit dem Vorstand führten dazu, dass Theo Vonk im Dezember 2004 um die Auflösung seines Vertrages bat. Damit endete eine kurze, aber prägende Ära am Heideweg.

Ein Stück Eintracht-Geschichte

Für unseren Verein bleibt die Saison 2003/04 mit Theo Vonk an der Seitenlinie unvergessen. Nur knapp scheiterte Eintracht damals an der Rückkehr in den Profifußball – eine Erinnerung, die bis heute viele Fans bewegt.

Wir werden Theo Vonk als erfahrenen Trainer und großen Fußballfachmann in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Foto: Heracles Almelo

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