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BWB macht's Eintracht nicht leicht Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rene Schnak   

Gut 50 Spielminuten schnupperten die Altherren-Fußballer aus Bookholt an der Pokal-Sensation, am Ende aber schieden sie durch eine 0:2 (0:0)-Niederlage im der ersten Runde gegen Eintracht Nordhorn aus dem Kreispokal aus. Geht es nach den Spielanteilen, ist die Niederlage in Ordnung. Geht's nach den Torchanden, ist das Ausscheiden höchst unglücklich.

Vor rund einem halben Jahr führte eine Galavorstellung der Eintracht-Kicker im Bookholter Waldstadion zu einem 5:0-Sieg. Am Sonnabend trat allerdings eine andere SVE-Mannschaft auf - und das nicht nur wegen des Fehlens von drei, vier richtig starken Spielern. In Durchgang eins fielen die Gäste vor allem durch zwei Aktionen auf: Eine ziemlich möllereske Schwalbe des Stoßstürmers im BWB-Strafraum (5.) und ein rotwürdiger Check des Abwehrchefs, der mit seinem Einsteigen einen Durchbruch von Heeti unsanft verhinderte (25.). Sein Glück: Der Schiri zückte den roten Karton nicht - vielleicht auch, weil er in der Anfangsphase ein Bookholter Foul der härteren Sorte nicht ahndete.



Es wäre nicht die einzige klare Torchance für die emsig verteidigenden und zudem immer wieder gefährlichen Bookholter gewesen. Zuvor hatte schon Gerrit das 1:0 auf dem Schlappen, blieb bei einem gefühlvollen Torschuss aus kurzer Distanz aber am guten Eintracht-Keeper hängen. Noch vor der Pause stand Heeti dann doch noch mal in aussichtsreicher Position vor dem gegnerischen Tor, fand aber ebenfalls in dem Schlussmann seinem Meister.

Die Bookholter Abwehrmauer hielt auch in der zweiten Halbzeit lange stand, und aus der dicht gestaffelten Defensive fuhren die BWB-Fußballer immer wieder gefährliche Konter. Die letzte dicke Chance zum 1:0 hatte der Präsi, aber der Torwart vom Heideweg stand schon wieder richtig. Danach kam, was kommen musste: Der Ball landete nach einer der wenigen verunglückten Abwehraktionen direkt in Nähe des Elfmeterpunkts vor die Füße des Eintracht-Stürmers McGuire. Und der Schotte, bis dahin von Udo weitgehend abgemeldet, drosch das Spielgerät aus der Drehung zum 1:0 unter die Latte. Kurz darauf der Todesstoß: Zweiter Patzer, zweites Gegentor. Keeper Venne war bei beiden Schüssen machtlos. In einem Elfmeterschießen hätte die Nordhorner Nummer eins bei seiner derzeitigen Form minimum zwei Bälle gehalten - doch dazu kam es ja nun einmal nicht mehr.


Tore:
0:1 McGuire (48.), 0:2 Meiners (54.).


(Quelle:Bernie Deelen)



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