Rückkehr zum Spiel in Northeim?
Eine Warteschleife mehr ist es dann doch noch geworden: Nach seinem Kieferbruch musste Kevin Thiel vom Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn sein für das vergangene Wochenende angedachtes Comeback verschieben. „Er durfte noch nicht spielen“, berichtet Eintracht-Trainer Shefqet Lajci, der auch kein Risiko eingehen wollte. Thiel kam nicht zum Einsatz, weil die vom Arzt vorgegebene Pause von vier Wochen noch nicht komplett abgelaufen war; außerdem passte an der Schutzmaske, die der Mittelfeldspieler in den kommenden Monaten tragen wird, noch nicht alles. „Es muss noch nachgebessert werden und Kevin muss noch ein Gefühl für die Maske entwickeln“, sagte Lajci.
Der Eintracht-Coach geht davon aus, dass der 28-Jährige zum Auswärtsspiel am kommenden Wochenende in Northeim in den Kader zurückkehren wird. Die Erfahrung Thiels hätte den Nordhornern allerdings bereits im ersten Heimspiel am Sonntag gegen den VfL Osnabrück II gut zu Gesicht gestanden. „In den offensiven Dreierketten fehlten zwei wichtige Spieler“, sagte Lajci, der neben Thiel auch Angreifer Steve Sam ersetzen musste. Wann der Zugang vom VfB Oldenburg seine Muskelverletzung überwunden haben wird, steht noch nicht fest. Der behandelnde Arzt hat die Ampel für Sam Ende der vergangenen Woche erst einmal für weitere 14 Tage auf Rot gestellt. „Es soll sich komplett auskurieren“, sagt Lajci über Sam, der regelmäßig mit Kapitän Herion Novaku in der Krankengymnastikpraxis von Thomas Hermann für sein Comeback arbeitet.
Shefqet Lajci hat zufrieden registriert, dass seine Mannschaft am Sonntag nach dem 0:1-Rückstand nicht resigniert hat. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, meint der Eintracht-Trainer. Er geht davon aus, dass sich die Nordhorner in den kommenden zwei bis drei Wochen weiter verbessern und besser einspielen wird. Das erste Saisontor von Bertino Nacar hat den Coach ganz besonders gefreut, schließlich hatte der junge Angreifer im Auftaktspiel in Ramlingen noch gute Chancen liegen gelassen. Lajci: „Dass er getroffen hat, ist wichtig für ihn – und für uns.“
(Quelle: Grafschafter Nachrichten)
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