1:3-Niederlage in Oldenburg
Die Nordhorner Oberliga-Fußballer lagen zur Pause mit 0:2 zurück. Den ersten Treffer des VfB Oldenburg im NFV-Pokalspiel kassierte die Mannschaft von Eintracht-Trainer Shefqet Lajci in Unterzahl, weil Maik Bollmann behandelt werden musste. Für die Nordhorner traf Bertino Nacar zum 1:3-Endstand.
Der niedersächsische Pokalwettbewerb hat kaum begonnen, da ist er für die Fußballer von Eintracht Nordhorn auch schon wieder beendet. Die Mannschaft von Trainer Shefqet Lajci unterlag gestern Nachmittag beim Oberliga-Favoriten VfB Oldenburg mit 1:3 (0:2). „Der VfB war cleverer und hatte auch etwas mehr Glück“, sagte Lajci. Er bemängelte bei seiner Mannschaft die fehlende Effektivität im Abschluss und sah auch in der Defensive noch viel Verbesserungspotenzial. Den Sieg der Oldenburger bezeichnete der Eintracht-Trainer als „verdient“.
Die Nordhorner zeigten in der Anfangsviertelstunde zu viel Respekt und kamen erst besser ins Spiel, als der VfB durch Tim Schwarz in Führung gegangen war (14.). „Wir haben 30 Minuten Fußball gespielt“, ging Lajci auf die stärkste Phase seiner Mannschaft ein, die zwischen dem ersten VfB-Tor und der Pause mehrere Möglichkeiten hatte. Nach einer halben Stunde musste VfB-Keeper Nils Reinke bei einem Schuss des Ex-Oldenburgers Steve Sam und bei einer Ecke in höchster Not eingreifen. Außerdem rettete Waldemar Kowalczyk bei einem Schuss der Nordhorner auf der Linie. Und wenig später stand erneut Reinke im Mittelpunkt, als Sam die Chance zum Ausgleich hatte. „Hätte ich das 1:1 gemacht, wäre das Spiel sicher anders ausgegangen“, ärgerte sich Sam später. Der Angreifer musste im zweiten Durchgang mit einer Zerrung das Feld verlassen, für ihn kam Youngster Cihan Bolat in die Partie. Der Zugang aus der A-Jugend des SV Bad Bentheim war der Wegbereiter für den einzigen Treffer der Nordhorner am gestrigen Nachmittag. Bolat legte mustergültig quer und Bertino Nacar schoss ins leere Tor (71.). Dies war der Treffer zum 1:3, da die Oldenburger durch Eike Noparlik unmittelbar vor und auch kurz nach der Pause auf 3:0 erhöht hatten (45., 53.).
„Die Tore sind stets zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, freute sich VfB-Trainer Torsten Fröhling, der seiner Mannschaft ein Kompliment aussprach für den gelungenen Saisonauftakt. Das hätte Shefqet Lajci sicher auch gerne getan, doch fehlten seinem Team bei weiteren Chancen auch im zweiten Durchgang weitgehend Schussglück und Kaltschnäuzigkeit. Es haperte allerdings nicht nur im Abschluss. Im Hinblick auf die drei Gegentore sagte der Lajci: „Wir haben noch viel zu tun, die Abwehr muss sich noch einspielen.“ Immerhin ließ die Defensive keine weitere Gegentreffer zu, woran allerdings auch Torhüter Andre Lange seinen Anteil hatte, als er in er Schlussphase gegen David van der Leij rettete.
(Quelle: Grafschafter Nachrichten)
|