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Eintracht hat's wieder mal erwischt Nordhorner Oberliga-Fußballer verlieren beim TSV Havelse mit 0:2 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nicole Schnak   

Die beiden Gegentore fielen erst in der Schlussviertelstunde. In einer guten ersten Halbzeit des SV Eintracht verschoss Dennis Brode einen Strafstoß. Die Nordhorner verpassten durch die 0:2-Niederlage den zehnten Punktspiel-Sieg in Folge. how Havelse.

Den Kapitän schon nach einer halben Stunde verloren, einen Elfmeter verschossen, zwei weitere gute Möglichkeiten vor der Pause vergeben und eine Viertelstunde vor Schluss das erste Gegentor aus einer Abseitsposition kassiert: Die Gründe für die erste Niederlage des Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn nach ziemlich genau zwei Monaten sind schnell genannt. Mit 0:2 (0:0) verloren die Eintracht-Kicker beim TSV Havelse, nachdem sie in der ersten Halbzeit ordentlich gespielt hatten, nach der Pause aber die Partie aus der Hand gaben. „Irgendwann musste es uns mal erwischen, und in Havelse kann man verlieren“, kommentierte Eintracht-Coach Shefqet Lajci die Niederlage nach zuvor neun gewonnenen Spielen. Die Nordhorner Probleme lagen gestern Nachmittag vor rund 350 Zuschauern im Mittelfeld: Der zuletzt stark aufspielende Kevin Thiel ging wegen eines grippalen Infekts geschwächt in das Spiel, Regisseur und Kapitän Herion Novaku musste in der 24. Minute nach einem Foul verletzt ausgewechselt werden und Routinier Zoran Milosevic musste sich nach einer gelben Karte etwas zurückhalten. „Wir haben nach der Pause die Mitte verloren“, bezeichnete Lajci das, was sich in Durchgang zwei auf dem Spielfeld abzeichnete. Havelse kam besser ins Spiel, weil sich die Fehlpass-Quote beim SV Eintracht erhöhte. Auf die Verliererstraße gerieten die Nordhorner allerdings erst durch ein diskussionswürdiges Gegentor: TSV-Stürmer Jan Zimmermann war, ehe er zum 1:0 traf, auf der rechten Seite in stark abseitsverdächtiger Position angespielt worden. „Er war drei Meter im Abseits“, berichteten Trainer Lajci und Obmann Hermann Snyders unisono. Und selbst der Havelser Coach Jürgen Stoffregen mochte dieser Ansicht nicht widersprechen. Der zuletzt oft gescholtene Eintracht-Defensive war dieser Treffer also nur bedingt anzukreiden. Überhaupt zeigte die erneut veränderte Hintermannschaft eine ansprechende Leistung. Jakob Bensch war für Sebastian Terdenge in die Startelf gerückt, um den körperlich robusten Havelsern besser Paroli bieten zu können – und der Innenverteidiger schwang sich zum besten Nordhorner auf dem Platz auf. Neben ihm überzeugte auch Torben Rattelsdorfer, der in der Kette von der Außenbahn in die Mitte gerückt war. „Beide haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht“, lobte Lajci. Überhaupt: Sein Frust hielt sich nach der Niederlage und dem Sturz von der Tabellenspitze auf Rang drei in Grenzen. „Die erste Halbzeit war in Ordnung. Wir haben uns gute Chancen erspielt.“ Schon in der siebten Minute hatte TSV-Torwart Stefan Demuth einen Kopfball von Brode von der Linie gekratzt. Und nachdem Danny Arend per Kopfball nur den Pfosten getroffen hatte (15.), parierte Demuth einen Elfmeter von Brode, der im Nachschuss links am Tor vorbeischoss. „Havelses Torwart war gegen uns der Matchwinner“, sagte Eintracht-Obmann Snyders.

 



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