|
Ein starker Torwart und Sportsmann |
|
|
|
Geschrieben von: Rene Schnak
|
Zum Tode von Karl Beyer
Er hat die Hochzeit des Nordhorner Fußballs in den 1950-er und 1960-er Jahren entscheidend mitgeprägt: Torhüter Karl Beyer spielte mit den Eintracht-Fußballern unter anderem fünf Jahre lang (1955 bis 1959 und 1961/1962) in der Oberliga Nord, der damals höchsten deutschen Spielklasse, und war mit 124 Einsätzen der Rekordspieler der Nordhorner in dieser Liga. Außerdem spielte er als Stammtorhüter der Eintracht viele Jahre in der Amateuroberliga.
Der Keeper brachte alle Voraussetzungen für die Position mit. Er hatte keine Angst und war reaktionsschnell – kurzum: ein starker Torhüter, der mit seinen fußballerischen Qualitäten auch auf dem Feld hätte aushelfen können, was er bisweilen sogar tat. Mit seinem Auftreten im Strafraum verschaffte sich Beyer Respekt bei den Gegenspielern. Und in der eigenen Mannschaft war er als tadelloser Sportsmann und Kollege hoch angesehen.
Bevor er für den SV Eintracht in der höchsten deutschen Spielklasse auflief, war er in Emlichheim aktiv. Im Berufsleben war in der Textilindustrie beschäftigt und arbeitete in diesem Bereich zum Teil auch selbstständig. Mit seiner Ehefrau Theresia Beyer (geb. Goedereis) wohnte der Torhüter in Nordhorn. In den vergangenen Jahren lebte er zurückgezogen in einem Nordhorner Pflegeheim.
Karl Beyer ist am 19. Mai im Alter von 81 Jahren gestorben.
(Quelle: Grafschfter Nachrichten)
|