Eintracht gastiert am Sonntag beim SV Ramlingen-Ehlershausen
Die Nordhorner Oberliga-Fußballer müssen im ersten Saisonspiel unter anderem Kevin Thiel und Steve Sam ersetzen. Hinter dem Einsatz von Dennis Thüroff steht ein Fragezeichen. Trainer Shefqet Lajci sagt dennoch: „Ich denke, wir kommen mit einem positiven Ergebnis zurück.“
Fußball-Oberligist Eintracht Nordhorn startet am morgigen Sonntag (15 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim SV Ramlingen-Ehlershausen in die neue Saison. Trainer Shefqet Lajci drücken vor dem Auftakt einige Personalprobleme, dennoch peilt der Coach am ersten Spieltag ein Erfolgserlebnis an und sagt: „Die Zugänge und jungen Spieler erhalten eine Chance.“
Die Nordhorner müssen mit Sicherheit auf Kevin Thiel (Kieferbruch), Steve Sam (Oberschenkelprobleme), Maxim Zizer (beruflich verhindert) und Vargin Der (noch keine Freigabe) verzichten. Außerdem dürfen die Jugendspieler Dardan Lajci und Tobias Stockmann ohne Ausnahmegenehmigung nicht spielen, da sie noch nicht volljährig sind. Unklar ist, ob Dennis Thüroff eingesetzt werden kann; der Mittelfeldspieler plagt sich wie Sam mit Oberschenkelproblemen herum.
Weil die Nordhorner erst am Anfang einer langen Saison stehen, will Lajci bei Muskelverletzungen kein Risiko eingehen. Er sagt: „In einer Partie auszufallen, ist nicht so schlimm. Wir brauchen sie in den anderen Spielen.“ Während für Sam die Youngster Cihan Bolat oder Nils Höting einspringen könnten, war sich der Eintracht-Trainer über einen möglichen Ersatz für Mittelfeldspieler Thüroff gestern noch nicht im Klaren.
Auf Grund der Ausfälle ist es gut möglich, dass die Nordhorner ihre Taktik an den personellen Möglichkeiten ausrichten. Die Viererkette jedoch dürfte wie in der Vorwoche aufgestellt werden. Und der Eintracht-Trainer hat in den Übungseinheiten großen Wert darauf gelegt, die neue Verteidigungsreihe zu festigen. „Es muss alles noch etwas besser koordiniert werden und die Spieler müssen mehr miteinander sprechen“, sagt Lajci. Verbal zulegen muss seiner Ansicht nach vor allem Maik Bollmann, der Innenverteidiger ist nach Ansicht eigentlich prädestiniert für die Rolle des Abwehrorganisators.
Ein guter Start wäre für die Nordhorner natürlich wichtig, doch Lajci weiß natürlich, dass auch die Ramlinger nach einem guten Auftakt streben. Der Eintracht-Trainer macht aber ohnehin nicht zu viel an einem einzigen Spiel fest. Er sagt: „Wir schauen jeweils nach fünf Spielen, wo wir stehen.“ Beim Gegner hat der Eintracht-Coach vor allem Alex de Andrade und Manuel Brunne auf dem Zette. „Brunne ist im Strafraum schwer zu halten“, weiß Lajci. Er sieht der morgigen Partie durchaus optimistisch entgegen und sagt: „Ich denke, wir kommen mit einem positiven Ergebnis zurück.“ Doch auch wenn der Nordhorner Trainer seiner Mannschaft die bessere Qualität attestiert, so weiß er doch: „Die ersten Spiele in einer neuen Saison sind immer schwer.“
(Quelle: Grafschafter Nachrichten)
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