Eintracht: Ndjock kommt nicht
Die Fußballer des SV Eintracht Nordhorn holen sich in diesen Tagen in schweißtreibenden Übungseinheiten die Fitness für die kommende Saison in der eingleisigen Oberliga. Gestern wurde gleich zwei Mal trainiert, dazwischen im Engdener Gasthaus „De Bakker“ gemeinsam Mittag gegessen. Und am Rande fanden Trainer Shefqet Lajci und Sportdirektor Uli Pruisken noch Zeit, um Personalgespräche zu führen. Einige Kandidaten stehen auf ihrer Liste, seit dem Wochenende aber haben sie auch eine Absage mehr: Luc Ndjock wird sich nicht dem SV Eintracht anschließen.
Der Defensiv-Allrounder vom Goslarer SC, den Lajci gerne für die linke Außenverteidigerposition gehabt hätte, sagte ab, weil er in Nordhorn den Fußball und sein Studium nicht hätte verbinden können. „Er kann sein Fach offenbar doch nur in Hannover oder Wolfenbüttel studieren“, erfuhr Lajci.
Ein anderer Goslarer traf sich am Freitag in Nordhorn mit Lajci und Pruisken zu einem Gespräch, hat aber noch keine Entscheidung getroffen: Der routinierte Innenverteidiger Benjamin Doll hat ein Angebot von Eintracht vorliegen, erbat sich aber noch Bedenkzeit. „Wir warten jetzt ab“, sagt Lajci.
Diese Haltung gilt noch mehr bei der Personalie Steve Sam. Der 24-jährige Bruder des HSV-Profis Sydney Sam hält sich nach Angaben seines Beraters bis Mitte dieser Woche die Option offen, doch noch ein Engagement in der 3. Liga zu finden. Sam hatte zuletzt bei der TuS Koblenz vorgespielt. „Ich denke, es wird entweder Koblenz oder Nordhorn“, vermutet Lajci, der in der nächsten Woche noch einen Spieler von Quick Oldenzaal im Training testet.
Ebenfalls in den Übungseinheiten dabei, aber bislang ohne Engagement ist Leo Homann, der zuletzt für den SV Holthausen-Biene in der Bezirksoberliga spielte. Mit dem 22-jährigen Mittelfeldspieler saßen Pruisken und Lajci gestern noch zusammen. „Bislang läuft alles okay“, sagt der Trainer, „ich hoffe einfach mal, dass er bleibt.“
(Quzelle: Grafschafter Nachrichten)
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