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Diesmal kein Tor in der Schlussminute Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nicole Schnak   

1:1 – Eintracht Nordhorn ist sicher für die eingleisige Oberliga qualifiziert

Shefqet Lajci und Kurt Becker funken – was Fußball betrifft – offensichtlich auf gleicher Wellenlänge. Und so kam es, dass sich die beiden Trainer der Oberligisten Eintracht Nordhorn und SV Ramlingen-Ehlershausen auch nach dem höhepunktarmen 1:1 (0:0)-Kick ihrer Mannschaften bestens verstanden. Im Doppelpack versprühten sie oben im VIP-Raum gute Laune – kein Wunder eigentlich, da beide Mannschaften mit dem Ergebnis zufrieden sein konnten.

Der SV Eintracht kann am letzten Spieltag nur noch vom SV Meppen überholt werden und schließt die Qualifikationssaison für die eingleisige Oberliga mindestens auf Platz sieben ab. „Wir haben die Quali, und darüber bin ich froh“, strahlte Lajci, „ob wir jetzt Fünfter, Sechster oder Siebter werden, ist mir egal.“ Einen Platz in der neuen niedersächsischen Oberliga erhoffen sich auch Becker und sein SV Ramlingen. „Dafür war es wichtig, in Nordhorn zu punkten“, sagt der Trainer, gerne aber hätten es auch drei Zähler sein können. Die Gelegenheit war in der Schlussphase sogar da: In der 89. Minute tauchte der ansonsten völlig abgemeldete SVR-Goalgetter Manuel Brunne plötzlich gefährlich vor dem Eintracht-Tor auf, bekam den Ball aber nicht unter Kontrolle. Und unmittelbar vor Schluss gönnte Schiedsrichter Markus Büsing den Ramlingern einen Freistoß in aussichtsreicher Position. „Schade, dass Lange gehalten hat. Es wäre schön gewesen, wäre der Ball rein gegangen“, sagte Kurt Becker, „ich wäre dann sofort zu ,Opa’ Lajci gegangen und hätte ihm gesagt, dass Eintracht trotzdem gerettet ist.“ Zwischenzeitlich hatte er nämlich vom 4:4 des VfL Osnabrück II gegen Hameln gehört – Eintracht war damit auch bei einer Niederlage durch.
Eintracht-Coach Lajci hat es dennoch mit Freude vernommen, dass der letzte Freistoß nicht drin war. „Wir sind ja sehr dafür geeignet, späte Tore zu kassieren“, sagte er zum Beispiel im Hinblick auf die Heimspiele gegen Meppen und Oldenburg. Am Sonnabend stellte er sein Team in der Endphase etwas defensiver ein, obwohl die Ramlinger die Nordhorner Führung durch Bertino Nacar (64.) postwendend ausgeglichen hatten. „Wir sind etwas müde, der Kader ist sehr dünn. Das Unentschieden hat mir gereicht“, begründete Lajci seine Taktik, „am letzten Spieltag gegen Bavenstedt gehen wir wieder auf Sieg.“
Ramlingens Coach Becker hat’s in Nordhorn gefallen – und gerne kehrt er in die Grafschaft zurück. „Ich hoffe aber, dass ich als gegnerischer Trainer wiederkomme und nicht nur auf Einladung von Opa.“ Bei dem guten Verständnis zwischen den beiden Trainern wird auch Lajci den Ramlingern am letzten Spieltag alle Daumen drücken.

(Quelle: Grafschafter Nachrichten)



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