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Der nächste Matchball soll sitzen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rene Schnak   

Eintracht kämpft heute gegen Ramlingen-Ehlershausen um Oberliga-Qualifikation

Den Nordhorner Fußballern würde gegen den Tabellennachbarn ein Punkt reichen, um ganz sicher in die eingleisige Oberliga einzuziehen. Das Team von Trainer Shefqet Lajci strebt in der um 16 Uhr beginnenden Partie aber nach dem 15. Saisonsieg.

Den nächsten Matchball wollen die Fußballer von Eintracht Nordhorn verwandeln: Nach den misslungenen Versuchen, in Bavenstedt und Osnabrück die Qualifikation für die eingleisige Oberliga perfekt zu machen, soll dieser Schritt im heutigen Heimspiel (16 Uhr, Eintracht-Stadion) gegen den Tabellennachbarn SV Ramlingen-Ehlershausen vollzogen werden. „Mit einem Punkt schaffen wir Platz acht“, sagt Eintracht-Coach Lajci, der sich mit einem Remis gegen die Ramlinger allerdings nicht zufrieden geben will. „Wir können die letzten beiden Spiele gewinnen und gehen auch in diese Spiele, um sie zu gewinnen“, stellt der Fußball-Lehrer klar.

Lajci muss weiter mit einem Mini-Kader auskommen, zumal er in der vergangenen Woche Außenverteidiger Torben Rattelsdorfer und Stürmer Nail Kaplan aus dem Team ausgeschlossen hat (die GN berichteten). Während der Coach seitdem mit Rattelsdorfer keinen Kontakt hatte, meldete sich Kaplan wie angekündigt beim Trainer – Ergebnis: Lajci und der 23-Jährige sprachen sich aus, die Entscheidung des Coaches bleibt aber bestehen.
Routinier Zoran Milosevic, der in den Planungen von Lajci für die kommende Saison weiter eine wichtige Rolle spielt („Wenn er fit ist, soll er spielen.“) plagte sich in den vergangenen Tagen mit einer Oberschenkel-Verhärtung herum. „Die anderen Spieler sind etwas müde“, fasst der Eintracht-Coach die Personallage zusammen. Auch Lajci ist der Substanzverlust nach dieser aufreibenden Saison deutlich anzumerken, in der die Nordhorner im Kampf um die Oberliga-Qualifikation nicht nur mit einem engen Kader, sondern lange Zeit auch mit dem Druck eines möglichen finanziellen Kollapses zurechtkommen mussten.
Unter der Woche war Lajci auch als Psychologe gefordert, schließlich haben die Nordhorner die Oberliga-Qualifikation praktisch sicher und dennoch fehlte zuletzt jeweils der finale Schritt, der das Saisonziel auch rechnerisch zu 100 Prozent wasserdicht machen würde. Dass die Nordhorner wahrscheinlich auch ohne einen weiteren Punktgewinn in die Oberliga einziehen, weil davon auszugehen ist, dass die Konkurrenz noch Federn lässt, interessiert Lajci nicht. „Wir haben es alles selbst in der Hand, andere Spiele interessieren mich nicht“, sagt der Eintracht-Trainer.

(Quelle: Grafschafter Nachrichten)



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