Eintracht hofft auf Start in den zweiten Saisonteil am Sonntag gegen VfB

Seinen Humor hat Shefqet Lajci, Trainer des Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn, trotz der vielen Spielausfälle nicht verloren: „Eins steht fest: Am Freitag in einer Woche werden wir um 19.30 Uhr in Bad Rothenfelde spielen“, sagt der Fußball-Lehrer. Am liebsten würde der Coach mit seinem Team aber nicht auf dem Kunstrasenplatz in Rothenfelde, sondern bereits am kommenden Wochenende im heimischen Eintracht-Stadion gegen den VfB Oldenburg in den zweiten Saisonteil starten. Und gestern war er auch guter Dinge, dass die Partie am Sonntag (15 Uhr) über die Bühne gehen kann: „Wenn es so bleibt, werden wir spielen.“
Während des mittlerweile fast zehn Wochen dauernden Training-Marathons haben auch die letzten Sorgenkinder den Weg zurück in den Mannschaftskader gefunden: Sebastian Terdenge hat seine Verletzung des Sprunggelenks auskuriert und auch Bastian Schulz befindet sich wieder im normalen Teamtraining. „Alle sind fit“, sagt Lajci, der die fehlenden Testspiele nicht unbedingt als Nachteil für einen Auftakt gegen den Oberliga-Meister sieht. „Oldenburg hat auch nicht viele Testspiele gemacht“, sagt der Eintracht-Trainer, verweist dann aber doch auf einen Unterschied in der Wintervorbereitung der beiden Oberligisten: „Der VfB war eine Woche in der Türkei im Trainingslager.“
Lajci hofft nicht nur auf einen Start am kommenden Sonntag, er würde sich auch wünschen, dass die ungewisse finanzielle Situation des Vereins schnellstmöglich geklärt wird. „Mir wird immer gesagt: Es wird gut“, berichtet der Eintracht-Trainer, der nach eigenen Angaben aber nicht über weitergehende Informationen verfügt. Allerdings scheint es auch noch keinen neuen Sachstand im Kampf des Vereins gegen eine Insolvenz zu geben. Reinhard Gebbeken, einer von zwei zweiten Vorsitzenden, die zurzeit die Geschicke des Vereins leiten, konnte Anfang der Woche nichts Neues vermelden: „Es gibt keinen neuen Sachstand.“ Zu Gerüchten, der Verein habe Insolvenz angemeldet, sagte er: „Wir werden Insolvenz anmelden, wenn es erforderlich ist.“ Zum Stand der Gespräche mit der Stadt über eine Beteiligung am Sanierungskonzept verwies er erneut darauf, dass Stillschweigen vereinbart worden sei.
(Quelle:Grafschafter Nachrichten)
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